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Team 

Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder, es zeichnet sich aus durch Kommunikation und Kooperation, Offenheit und Vertrauen, Verantwortlichkeit untereinander und kritische Rückmeldungen. Diese Umgangsformen und Regeln des Miteinanders sind in unserem Team eine Selbstverständlichkeit. Auch in der Teamarbeit spiegelt sich unser Leitbild „Vom ICH zum DU zum WIR“ wieder. Jede einzelne Mitarbeiterin, bringt ihre Stärken ein, beachtet die Stärken der Kolleginnen, um schließlich ein gemeinsames pädagogisches Konzept umzusetzen.

Auf Grund der Teilöffnung aller Gruppen arbeiten alle Mitarbeiterinnen zeitweise in gruppenübergreifenden Projekten.

Qualität

Die Feststellung der Qualität im Kinderhaus ist Grundlage für die Qualität vor Ort. Es ermöglicht dem Team, die eigene Situation und Arbeit zu reflektieren, einzuschätzen und sich auf den Prozess der inneren Evaluation einzulassen. Dies ist eine Grundvoraussetzung zur Selbsteinschätzung und Weiterentwicklung.

Situationsorientierter Ansatz

Der Situationsorientierte Ansatz ist ein lebensnahes Lernen in und aus alltäglichen Situationen. Ausgangspunkt aller pädagogischen Handlungen ist das Kind mit seinen aktuellen Spiel- und Lernbedürfnissen, seinem derzeitigen Entwicklungsstand, mit seiner sozialen Situation in der Gruppe und seinem Hintergrund in Familie und Gesellschaft. Die Kinder lernen in konkreten Situationen ihre Lebenswelt zu verstehen und selbst bestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

Projektarbeit

Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen zu sammeln, Hintergrundwissen zu erweitern, ihr Langzeitgedächtnis zu trainieren und spannende Experimente zu machen. So werden Projektideen häufig aus den individuellen Situationen der Kinder entwickelt.

Teilöffnung

Im sozialen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen erfahren die Kinder Anregungen für ihre Wahrnehmung und ganzheitliche Entwicklung, d.h. ebenso im Bereich ihrer sozial- emotionalen, wie auch ihrer körperlichen, kreativen und geistigen Fähigkeiten. Durch Spielen, Bewegung, Handeln und Wahrnehmen finden die Kinder hier die Bedingungen für handlungsorientierte Entwicklung, für Lernen durch Tätig sein.

Portfolio

Im Portfolio wird all das zusammen getragen, was die Entwicklung und die Lebenswelt des Kindes veranschaulicht. Das Portfolio ist eine sehr geeignete Grundlage für Gespräche, die pädagogische Fachkräfte und Eltern über die Entwicklung des Kindes führen. Unsere Kinderhausportfolios sind keine Kinderakten, sondern sollen Kindern, Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal die Geschichte des Aufwachsens jedes einzelnen Kindes erzählen und illustrieren. 

Inklusion

Unser Kinderhaus ist offen für jedes Kind. Es gibt bei der Aufnahme keine Einschränkung durch Herkunft, Nationalität, Religion oder Entwicklungsstand.

Partizipation

Kinder müssen die Möglichkeit haben, ihre Interessen, Wünsche, Hoffnungen, Ängste und Probleme überall dort einzubringen, wo es um ihre Belange geht. So sollen die Kinder im Kinderhaus die Möglichkeit haben, innerhalb verschiedenster Themen mitzureden, die für Kinder wichtig sind. Die Aufgabe besteht für uns darin, Möglichkeiten und Methoden zu schaffen Kinder zu beteiligen.

 Bildung

Allgemeine Bildung ist vielseitige Bildung, die den unterschiedlichen Begabungen, Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht wird. Bildung ist in erster Linie Selbstbildung. Kinder bilden sich selbst, sie konstruieren aktiv ihre Erfahrungen und ihr Wissen über die Welt. Grundlage aller Bildungsprozesse sind die Selbstbildungspotenziale des Kindes, die es von Geburt an mitbringt. Unsere Aufgabe als pädagogische Fachkräfte besteht darin, Bildungsprozesse sensibel wahrzunehmen, Entwicklungsmöglichkeiten bei den Kindern zu erkennen und ihnen entsprechende Entwicklungsräume bereitzustellen.

Dies wird im Kinderhaus Glockenturm aktiv durch die Bildungsbereiche des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans umgesetzt.

Bildungsbereiche

  1. Werteorientierung und Religiosität
  2. Emotionalität, soziale Beziehung und Konflikte
  3. Sprache und Literacy
  4. Informations- und Kommunikationstechnik, Medien
  5. Mathematik
  6. Naturwissenschaften und Technik
  7. Umwelt
  8. Ästhetik, Kunst und Kultur
  9. Musik
  10. Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
  11. Gesundheit

Elternarbeit

Im Kinderhaus Glockenturm ist Elternarbeit ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Aus diesem Grund möchten wir, dass die Familien im Kinderhaus einen sozialen Raum vorfinden, in dem gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung herrscht. Gemeinsam wollen wir den Kindern ihr Recht auf Betreuung, Bildung und Erziehung erfüllen. Wir informieren die Eltern regelmäßig über unsere pädagogische Arbeit durch Transparenz, Dokumentation, Gespräche, Hospitationen u.v.m.

Erziehungspartnerschaft

Eltern sind die Experten für ihr eigenes Kind. Sie sind die wichtigsten Bindungspersonen für das Kind, deshalb ist ihr Interesse an unserer Arbeit und ihre Beteiligung erwünscht. Bei der Gestaltung eines Kommunikationsprozesses haben wir ein gemeinsames Ziel mit den Eltern unseres Kinderhauses – eine vertrauensvolle, offene und ganzheitliche Erziehungspartnerschaft.

Elternbeirat

Der Elternbeirat setzt sich ein für die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und dem Kinderhaus –Team. Der Beirat hat keine entscheidende, jedoch eine beratende Funktion. Er wird vom Träger und der Kinderhausleitung informiert und gehört, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Der Elternbeirat wird am Anfang eines jeden Kinderhausjahres von den Eltern neu gewählt.

 Krippe

Eingewöhnung

Aufgabe der Eingewöhnungsgestaltung ist allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit der neuen Situation auseinanderzusetzen, sich kennenzulernen, von ihrem Standpunkt aus Schritte zu einem gemeinsamen Verstehen zu gehen und zu lernen, mit dieser Umbruchsituation positiv fertig zu werden.

Bindung

Der Übergang einer dem Kind vertrauten Umwelt in eine Kindereinrichtung spielt eine herausragende Rolle bei der Bewältigung von neuen Lebenssituationen. Sie müssen sich dabei auf neue Perspektiven einstellen und in einer veränderten Rolle zurechtfinden. Positive Erfahrungen bei der erfolgreichen Bewältigung eines Übergangs stärken das Kind für alle nächsten Schritte seines Lebens und lassen es Kompetenzen für weitere Übergangssituationen erwerben. Aus diesem Grund ist es uns besonders wichtig, dass unsere pädagogischen Fachkräfte über ein hohes Maß an Verständnis für diesen Entwicklungsprozess der Kleinsten verfügen. Wichtig sind das Bewusstsein und der Verweis darauf, dass die Eltern Hauptbindungsperson bleiben. Sie geben Ihre Bindung nicht ab, sondern übertragen vereinbarte Bildungs- und Betreuungsaufgaben für einen Teil des Tages an die Fachkräfte der Kinderkrippe.

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist sehr strukturiert und hat feste Zeiten sowie Rituale. Somit ist der Tag für die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt mit Aktivitäten und Ruhephasen.

 Bringzeit

 Morgenkreis

 Brotzeit

 Freispielzeit

 Gezielte Angebote nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan

 Mittagessen

 Ruhephase

 Nachmittag

 Abschied bis zum nächsten Tag

Fitte Frettchen

Durch die Überlegung wie wir die Kinder, die ab September in den Kindergarten gehen sollen, besser in ihrer Entwicklung fördern können und um ihnen den Übergang zum Kindergarten zu erleichtern, entschlossen wir uns die Kinder der beiden Krippengruppen ab dem Frühjahr in zwei altershomogene Gruppen einzuteilen. Ziel ist es in der Vor-KiGa-Kids Gruppe, die Selbständigkeit in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern, dass der Übergang (Transition) von der Krippe zum Kindergarten fließend vollzogen werden kann.

 Kindergarten

Übergänge

Im Leben begegnen wir immer wieder neuen Situationen und durchlaufen viele Veränderungen. Dies sind oft einschneidende Erlebnisse, die besonders für Kinder immer wieder neue Herausforderungen stellen. Für uns gilt es die Kinder in diesen Situationen zu unterstützen, die Transitionen vorzubereiten und ihnen den Übergang zu erleichtern.

Tagesablauf

Die Kinder verbringen einen großen Teil des Tages in unserer Einrichtung, deshalb ist es wichtig, ihnen durch klare Strukturen und wiederkehrende Abläufe Sicherheit zu geben, damit sie sich schnell in der Einrichtung heimisch und wohl fühlen können. Der Tagesablauf ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und beinhaltet sowohl spannende Aktivitäten als auch Ruhephasen.

 Bringzeit

 Morgenkreis

 Brotzeit

 Freispielzeit

 Gezielte Angebote nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan

     und Vorschulaufgaben

 Mittagessen

 Ruhephase

 Nachmittag

 Abschied bis zum nächsten Tag

 Vorschule

Wir möchten den Kindern im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit geben, sich ihrer Individualität entsprechend in einem speziell auf ihre Altersgruppe zugeschnitten Rahmen auf den Übergang in die Grundschule und somit auf ihre neue Rolle als Schulkind vorzubereiten. Wir sehen die Vorschulgruppe als eine Brücke zwischen Kindergarten und Schule, mit der wir den Kindern durch ein adäquates pädagogisches Konzept neue Bildungserfahrungen und mehr Möglichkeit zur Eigenverantwortung ermöglichen können.

Uns ist es wichtig, dass die Vorschularbeit praxisnah ist und die Kinder spielerisch auf Ihren Übergang (Transition) in die Grundschule vorbereitet. Die Vorschularbeit wird in den Tagesablauf integriert.

Forschen und Experimentieren

Kinder haben von Beginn an einen inneren Drang ihre Welt und wie sie funktioniert zu verstehen. Zunächst lernen sie unbewusst in Bewegung und Spiel, entdecken forschend die Welt, ausgehend von eigenen Fragen und rätselhaften Beobachtungen. Sie stellen Vermutungen auf, lernen durch Versuch und Irrtum und ziehen so erste Schlussfolgerungen. Um die Kinder in ihrem Forscherdrang zu unterstützen geben wir ihnen in der Forscherecke die Möglichkeit zum Forschen, Erleben, Experimentieren. Die Kinder bekommen Raum zum Staunen, zum intensiven Denken und zum selbständigen Lernen.

 Naturerfahrung

Wir möchten den Kindern ausgedehnte, phantasievolle und faszinierende Naturbegegnungen ermöglichen. Die Natur bietet den Kindern viele wertvolle Erfahrungs- und Entdeckungsräume. Ihre Körperwahrnehmung, ihr Verstand und all ihre Sinne werden angeregt. Dynamisches Lernen wird durch den Drang der Kinder, ihre Welt zu begreifen, sie zu ordnen und zu verstehen möglich. Wir schaffen den Kindern Erlebnisräume in denen sie spielerisch in Kontakt mit der Natur treten können. Nicht nur durch Aufenthalte im Garten, dem geländeeigenen Wäldchen oder den umliegenden Feldern, sondern auch mit Naturmaterialien im Gruppenraum können die Kinder ausprobieren und auf Entdeckungsreise gehen. Auch die Räumlichkeiten des Kindergartens sind naturnah gestaltet.

Sprache

Denken und Sprechen sind eng miteinander verbunden. Nur mit der Sprache können wir das Gedachte ausdrücken, unsere Gefühle formulieren, allen Dingen in der Welt einen Namen geben und miteinander ins Gespräch kommen. Kinder lernen sprechen nur in einer sprechenden Umgebung. Dabei kommt es in erster Linie auf das menschliche Beziehungsverhältnis zwischen Sprechendem und Hörendem an. Das sprachliche und seelisch warme Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem bildet den Nährboden für eine gute und differenzierte Sprechweise. Das respektvolle, sprachliche Miteinander zwischen Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften ist die Basis für ein gutes Klima, indem sich alle wohlfühlen können.

Religionsansatz

Die gesamte Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten ist an einem im christlichen Glauben begründeten Verständnis von Mensch und Welt orientiert und stellt eine Form der Verwirklichung kirchlichen Gemeindelebens dar.
Die Kinder haben die Möglichkeit in das Leben als Christen hineinzuwachsen. Dabei wird ihnen weniger „religiöses Wissen“ vermittelt, sie werden vielmehr mit den christlichen Grundhaltungen vertraut gemacht, wie z.B. der Umgang mit Mitmenschen, Verzeihen können, Angenommensein erfahren, ohne vorher erbrachte Leistung, bevorzugtes Sich – Kümmern um schwächere Kinder, etc.
Bei vielen Gelegenheiten im Kindergartenalltag, wie beispielsweise Geschichten, Liedern, Festen... lernen die Kinder Jesus näher kennen und hören von Gott.
Wir möchten unseren Glauben mit allen Sinnen erlebbar machen, wobei die Toleranz gegenüber anderen Religionen für uns selbstverständlich ist.